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Magazin: TD=mc²
Es war einen Versuch wert, aber es sollte wohl nicht sein. Irgendetwas hat dann doch nicht so funktioniert, wie es Albert vorausberechnet hatte. Waren es nun die Einstellungen an den Spulen oder das Timing für das Raum-Zeit-Kontinuum, wir wissen es nicht. Jedenfalls klappte es weder mit dem Beamen, noch mit dem Warpantrieb. Auch das Holodeck blieb uns die Show schuldig, so dass wir auch hier letztendlich improvisieren mussten. Uns blieb also nur, den Würfel selbst in die Hand zu nehmen und darauf zu hoffen, dass wir wenigstens das mit der Relativität des Zufalls und der Chaostheorie kapiert hatten...
Nein, das Teil, was Batch da in seiner Hand hält, kommt nicht aus dem Replikator und er durfte es auch nicht behalten. Statt dem Schaukelpferd erwürfelte er sich einen gefiederten Freund aus Plaste, der ihn nun daran erinnert, das Fliegen an sich zwar eine schöne Sache ist, aber eben nur dann funktioniert, wenn man entweder Flügel oder seine Physikhausaufgaben auf der Akademie gemacht hat. Und da Batch leider angehender Medieninformatiker ist, wird das wohl nix mehr mit dem Fliegen in diesem Jahrundert. Aber, man soll ja niemals nie sagen...
Beflügelt wurde übrigens nicht nur Batch an unserem weihnachtlichen T'Day (Sternzeit -316039.8401826485), sondern auch Nicci (rechtes Bild) und Methos (linkes Bild). Während aber Batch den Spatz in der Hand den Vorzug gab, probierten die beiden Damen der Schöpfung es mal mit dem Elch auf dem Kopf. Über Erfolg oder Misserfolg dieses Elchtestes darf man in diesem Fall nicht geteilter Meinung sein, denn zum einen haben beide den Test mit Bravour bestanden, wie man unschwer erkennen kann, und zum anderen sind wir doch alle lieber beflügelt als gehörnt unterwegs oder...?
Aber zurück zu Albert und dem, was er mit relativer Sicherheit von einem Raum-Zeit-Kontinuum zu wissen glaubte. Folgt man zum Beispiel seinem Lehrsatz E=mc², kommt man nicht umhin festzustellen, dass das so schon mal gar nicht stimmen kann, wenn man sich folgende Bilder etwas genauer betrachtet:
Fizzbin, unsere Expertin für Extraterrestrische Phänomene, die von ihr einfach erklärt, aber nicht einfach so und schon gar nicht so ohne weiteres zu verstehen sind (ihre Name ist schließlich Programm), hält in ihrer Hand (rechtes Bild) den Beweis, dass Albert sich geirrt haben muss. Warum genau, kann der Autor allerdings auch nicht mehr sagen, denn Physik war noch nie seine Stärke oder ist da etwas anderes zu sehen als ein Teller? Fizzbin war allerdings felsenfest davon überzeugt, dass eben dieser Teller, nein, kein UFO, aber zumindest die Erklärung dafür ist, warum sich unser T'Day ausgerechnet zum Lichterfest personell so stark vergrößerte. Ich habe von all dem nur die Hälfte kapiert, mir aber eine Gleichung notiert, von der ich das Gefühl habe, dass sie stimmen könnte:
TD=mc²
Dazu Fizzbins Hypothese: In dem Maße, wie der Berliner T'Day an Masse, sprich an Manpower zunimmt, nimmt auch der Spaß und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit zu, dass sich unter den Teilnehmern ein Einstein Junior einfindet, der uns dann auf den Pfad der Lichtgestalt jenes Alberts bringt, der dem Zehn Vorne unseres weihnachtlichen T'Day seinen Namen gab. Wenn es dazu dann nötig ist, aus der Erdkugel wieder eine Scheibe zu machen, ist uns das auch recht, wie Fizzbin uns das anhand des Tellers anschaulich zu vermitteln wusste und sich dabei von Mr Spock assistieren ließ, die in dieser Präsentation (wir erinnern uns: das Holodeck funktionierte ja nicht) freundlicher Weise die Erdkugel spielte.
Beleg für diese gewagte Hypothese könnten übrigens diese beiden Herren, Lt. Reed (links im Bild) und Gambrax (rechts im Bild), die zukünftig die Männerquote beim T'Day anheben werden, sowie Danara (im Bild links im Gespräch mit Sessie) und die bereits erwähnte Mr Spock, die den Traum von einer Albertschen Parität in den unendlichen Weiten gleich wieder platzen ließen. Aber gut, Männerquote hin, Ladylike her, wenn's der Wissenschaft dient, nehmen wir beides in Kauf
Um nun aber die Beweisführung zu Fizzbins These zum Abschluß zu bringen und den Kritikern dieser empirischen Versuchsreihe gerecht zu werden, sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass sich der Demonstration bei Alberts demnächst eine weitere Versuchsreihe anschließen wird. Diese wird von zwei Teams in einer Doppelblindstudie in einem Belastungstest durchgeführt. Ziel dieser Studie wird es sein herauszufinden, welcher Teilnehmer unter den Bedingungen der doppelten Erdbeschleunigung die günstigste Umlaufbahn berechnet, um ein Planetoiden ähnliches Objekt durch eine Wurmlochlaufbahn zu schicken, um an dessen Ausgang ein Asteroidengürtel nach dem Zufallsprinzip neu zu ordnen.
Wie das ausschauen könnte? Beim letzten Mal sah das noch so aus...
In diesem Sinne LL&P, good luck und Gut Holz!
Magazin: 24: Die längste Woche seines Lebens
Mit einem Tag hat es angefangen, inzwischen sind es fünf. Fünf Tage Nervenkitzel, fünf Tage Ausnahmezustand. Für Amerika, für Jack Bauer und für uns. Was Fox da medial in Szene setzt, hätte Bush jr. gern als Notfallplan gegen seine "Achse des Bösen" in der Schublade. Stattdessen ist OBL immer noch auf freiem Fuss, der Iran mit Uran kontaminiert und als ob das nicht reicht, bekam er dieser Tage den 3.000 Sarg aus dem Irak zurück. Und es war sicher nicht der letzte. Aber auch für Bauer sind die Tage noch nicht gezählt. Denn während er sich gestern Abend auf RTL II aufmachte, den fünften zu bestreiten, dämmert in Amerika schon der sechste und wartet neues Unheil auf ihn und seinen Präsidenten...
Jede Epoche hat ihren Helden. War es in den 40er und 60er noch Captain America, der in einem Stars-and-Stripes-Neoprenanzug Amerika vor den Nazis rettete, trat in den 80er Rambo an, um Amerika von dem Trauma Vietnam und Afghanistan zu befreien. Nun ist Jack Bauer (Kiefer Sutherland) dran. Ihm steht die geballte Ladung Military and Intelligence Special Forces made in USA zur Verfügung. Was das genau heißt, weiß eigentlich niemand so genau, denn Bauer ist nicht nur metromultitasking-fähig, sondern auch der Super Special Undercover Task Force Agent par excellence. Er kennt sich nicht nur mit Waffen und Sprengstoff prima aus, sondern hat für jede Gelegenheit auch die passende Telefonnummer in seinem Handy. Ob CIA, NSA, Secret Service, DOD, FBI oder Homeland Security - Bauer bekommt sie alle an die Strippe. Das macht ihm so schnell keiner nach. Das ist aber auch notwendig, wenn man Bauer heißt, die Welt zu retten hat und keine Zeit für Diskussionen bleibt. Wer zögert stirbt oder, was noch viel schlimmer ist, hat den Präsidenten auf dem Gewissen. Und das geht ja nun gleich gar nicht.
Auf der anderen Seite liefert "24" feinste Fernsehunterhaltung, die an Dramatik, Aktion, Spannung und Realismus kaum zu überbieten ist, so dass anfänglich sogar Szenen der Schere zum Opfer fielen, da die Fiktion von der Realität eingeolt wurde (9/11) und man diese dem Zuschauer nicht zumuten wollte. Wer sich aber dennoch dem Nervenkitzel hingeben möchte, sollte vorgewarnt sein, denn er wird ihm schnell erliegen und mit Jack Bauer und den Mitarbeitern der CTU mitfiebern.
Erlegen sind ihm auf jeden Fall schon die Offiziellen in Hollywood, die den Kreativen mit der Verleihung des Emmy 2006 bescheinigten, erstklassiges TV-Entertainment zu produzieren (Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Beste Serie, Beste Musik, Bester Schnitt). Daran werden sich nun wohl zukünftig Autoren, Produzenten und Schauspieler messen lassen müssen, wenn sie Quote machen wollen. Ob diese dann allerdings eine Uhr brauchen oder einfach nur ein paar Webcams in der echten "CTU" aufhängen müssen, bleibt abzuwarten, denn inzwischen liefert ja das Leben mehr Stoff fürs Fernsehen als umgekehrt: So ist halt Amerika - this is not TV, this is reality...
Weitere Informationen zu "24" (Achtung Spoiler! Season 6) und dem geplanten Kinofilm 24: Der Film in diesem Interview, sowie zwei interessante Rezensionen bei Telepolis, in der Online-Ausgaben der FAZ sowie der Süddeutschen Zeitung
Magazin: Post from the Future
Der Subraum hat es uns geflüstert: ER ist schon dort, in der Zukunft. Und er schickt uns Grüße. Eben aus der Zukunft. Nein, er ist uns keine Seven Days voraus, aber immerhin 60 Stunden vor unserer Zeit. Das ist okay, schließlich ist er nicht mehr der Jüngste und der Jetlag macht ihm bei Ausflügen in die Zeit inzwischen schwer zu schaffen. Uns auch. Deshalb gehen wir das dieses Jahr auch etwas ruhiger an und verabschieden uns schon mal für das alte Jahr 2006. Und für den Fall, dass wir uns in 2007 wiedersehen bzw. lesen, möchte die Gelegenheit nutzen und mich den Grüßen von William Shatner für das neue Jahr 2007 anschließen und mich für Ihre und Eure Aufmerksamkeit und Treue bedanken und uns allen alles Gute für das neue Jahr wünschen. Live long and Prosper!